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Anordnung des Oberkirchenrates betr. Übergabeverhandlungen bei der Übernahme
eines Pfarramtes

Vom 15. April 1947

(GVBl. 13. Band, S. 59)

Feststellungen bei Kirchenvisitationen und Erfahrungen in mehreren Gemeinden machen es erforderlich, für die Übergabe der Amtsführung eines Pfarramts eine bestimmte Ordnung einzuführen. Die ordnungsmäßige Übergabe der Amtsführung muss jedesmal erfolgen, wenn die Pfarrstelle anderweitig besetzt wird, aber auch dann, wenn für vorübergehende Zeit eine Vakanzvertretung erforderlich wird. Wenn eine Pfarrstelle durch Todesfall plötzlich verwaist ist, muss der Vakanzverwalter die in dem Übergabe-Protokoll vorgesehenen Feststellungen selbst treffen, sie aktenkundig machen und irgendwelche in Erscheinung getretenen Mängel sofort schriftlich festlegen.
Die Übergabe erfolgt unter Benutzung des anliegenden Formulars, das vom Oberkirchenrat hergestellt und jedem Pfarramt in zunächst zwei Exemplaren zugestellt wird. Das Formular ist bei jeder Übergabe in doppelter Ausfertigung auszufüllen. Ein Exemplar verbleibt in der Registratur des Pfarramts, das 2. Exemplar erhält der Pfarrer, der die Geschäfte übergeben hat, als Beleg für die ordnungsmäßige Übergabe.
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Anlage

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Übergabeverhandlung

Am ____________________ wurde die Amtsführung des Pfarramtes in ____________________ durch ____________________ an ____________________ übergeben.
Im einzelnen wurden geprüft und übergeben:
  1. Kirchliche Gebäude
    1. Pfarrhaus. Die lt. Inventarverzeichnis im Eigentum der Kirchengemeinde stehenden Einrichtungsgegenstände sind/nicht1# vollständig vorhanden.
      ____________________
    2. Kirche. Die lt. Inventarverzeichnis im Eigentum der Kirchengemeinde stehenden Einrichtungsgegenstände sind/nicht2# vollständig vorhanden.
      ____________________
    3. Gemeindehaus. (Konfirmandensaal) Die lt. Inventarverzeichnis im Eigentum der Kirchengemeinde stehenden Einrichtungsgegenstände sind/nicht3# vollständig vorhanden.
      ____________________
    4. Kindergarten. Die lt. Inventarverzeichnis im Eigentum der Kirchengemeinde stehenden Einrichtungssgegenstände sind/nicht4# vollständig vorhanden.
      ____________________
    5. Friedhofskapelle. Die lt. Inventarverzeichnis im Eigentum der Kirchengemeinde stehenden Einrichtungsgegenstände sind/nicht5# vollständig vorhanden.
      ____________________
    6. Küsterei bzw. sonstige Einrichtungen der Kirchengemeinde. Die lt. Inventarverzeichnis im Eigentum der Kirchengemeinde stehenden Einrichtungsgegenstände sind/nicht6# vollständig vorhanden.
      ____________________
  2. Pfarregistratur, Pfarrarchiv und Rechnungsführung:
    1. Zustand des Pfarrarchivs und der lfd. Registratur (Angaben über den Ort der Aufbewahrung (Amtszimmer, Geschäftszimmer, Archivraum, Stahlschrank oder offenes Regal) und Ordnung der Archivalien sowie Angabe, ob die lfd. Registratur nach der „Aktenordnung für Ev. Kirchengemeinden und Pfarrämter“ geführt wird:
      ____________________
    2. Kirchenbücher:
      1. Verzeichnis der Geborenen und Getauften für die Jahre:
        ____________________
        Fehlende Jahrgänge:
        ____________________
      2. Verzeichnis der Konfirmierten:
        ____________________
        Fehlende Jahrgänge:
        ____________________
      3. Verzeichnis der Getrauten:
        ____________________
        Fehlende Jahrgänge:
        ____________________
      4. Verzeichnis der Gestorbenen:
        ____________________
        Fehlende Jahrgänge:
        ____________________
        Es wurde festgestellt, dass die Kirchenbücher bis zum Zeitraum der Übergabe/nicht7# ordnungsgemäß geführt waren.
    3. Kommunikantenverzeichnisse:
      ____________________
      Fehlende Jahrgänge:
      ____________________
    4. Kirchenrechnungen für die Jahre:
      ____________________
    5. Die Kassenbücher einschließlich der Nebenbücher (Kollektenbuch usw.) der Kirchengemeinde wie folgt:
      ____________________
      Vorstehende Bücher wurden in Gemeinschaft mit dem Rechnungsführer zur Übergabe abgeschlossen und geprüft. Die Kassenbestände und die Belege wurden/nicht8# in Ordnung befunden.
    6. Patrimonialbuch:
      Es wurde festgestellt, dass das Patrimonialbuch/nicht9# laufend geführt ist.
      ____________________
    7. Verzeichnis der Grabregister:
      Es wurde festgestellt, dass die Grabregister/nicht10# ordnungsgemäß geführt wurden.
      ____________________
    8. Gemeindechronik:
      Es wurde festgestellt, dass die Gemeindechronik bis zum Zeitpunkt der Übergabe/nicht11# ordnungsgemäß geführt ist, sondern nur bis ____________________
      ____________________
    9. Originalurkunden der Kirchengemeinde:
      ____________________
    10. Predigten zu besonderen Anlässen (Leichenpredigten):
      ____________________
    11. Pfarrbücherei – Zahl der Bücher –:
      ____________________
    12. Kirchliche Gesetzblätter (Jahrgänge:)
      1. Gesetz- und Verordnungsblatt der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg:
        ____________________
      2. Amtsblatt der Ev. Kirche in Deutschland:
        ____________________
    13. Sonstiges besonderes geschichtliches Material, Handschriften, Manuskripte, Predigtentwürfe usw.:
      ____________________
      ____________________
    14. Weitere übergebene Gegenstände (im Eigentum der Kirchengemeinde stehende Einrichtungsgegenstände, Kollektenteller, Schlüssel, Dienstfahrrad, usw.):
      ____________________
      ____________________
      ____________________
  3. Vasa sacra und gottesdienstliche Bücher
    1. Taufschalen
      Anzahl: ____________________
      Art (Material): ____________________
      Entstehungsjahr: ____________________
      Inschriften: ____________________
    2. Taufkannen
      Anzahl: ____________________
      Art (Material): ____________________
      Entstehungsjahr: ____________________
      Inschriften: ____________________
    3. Abendmahlspatenen
      Anzahl: ____________________
      Art (Material): ____________________
      Entstehungsjahr: ____________________
      Inschriften: ____________________
    4. Abendmahlskelche
      Anzahl: ____________________
      Art (Material): ____________________
      Entstehungsjahr: ____________________
      Inschriften: ____________________
    5. Abendmahlkannen
      Anzahl: ____________________
      Art (Material): ____________________
      Entstehungsjahr: ____________________
      Inschriften: ____________________
    6. Hostiendosen
      Anzahl: ____________________
      Art (Material): ____________________
      Entstehungsjahr: ____________________
      Inschriften: ____________________
    7. Kelchlöffel
      Anzahl: ____________________
      Art (Material): ____________________
      Entstehungsjahr: ____________________
      Inschriften: ____________________
    8. Altarleuchter
      Anzahl: ____________________
      Art (Material): ____________________
      Entstehungsjahr: ____________________
      Inschriften: ____________________
    9. Sonstige Gegenstände
      Bei mehreren Stücken hat eine Aufteilung mit der Bezeichnung a), b), c) usw. zu erfolgen.
      ____________________
    10. Die Paramente – einzeln aufgeführt:
      ____________________
      ____________________
    11. Wieviel Bibeln, Gesangbücher und welche Agenden sind vorhanden:
      ____________________
    12. Wo und wie (Zustand) werden die Vasa sacra aufbewahrt?
      ____________________
    13. Bestand an Abendmahlswein und Oblaten:
      ____________________
      ____________________
  4. Beanstandungen und Bemerkungen:
____________________
____________________, den
____________________
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Unterschrift des Abgebenden
Unterschrift des Übernehmenden
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Anlage zur Übergabeverhandlung
beim Wechsel im Pfarramt

Hinsichtlich des Gottesdienstes besteht folgende Ordung
  1. sonntäglicher Gottesdienst (anzugeben ist der genaue Ablauf des Gottesdienstes):
    ____________________
  2. Feier des Heiligen Abendmahls – wenn gesondert gefeiert –:
    ____________________
  3. Kindergottesdienst:
    ____________________
  4. Nebengottesdienst:
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  5. Amtshandlungen:
    ____________________
16.
Ordnung und Lehrplan des Konfirmandenunterrichts und des Vorkonfirmandenunterrichts ist zu skizzieren.
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17.
Bibelstunden und andere Veranstaltungen:
____________________
18.
Verschiedene Aufgaben, Sitten und Gebräuche, die überliefert oder neu eingeführt wurden.
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1 ↑ Nichtzutreffendes bitte streichen
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2 ↑ Nichtzutreffendes bitte streichen
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3 ↑ Nichtzutreffendes bitte streichen
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4 ↑ Nichtzutreffendes bitte streichen
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5 ↑ Nichtzutreffendes bitte streichen
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6 ↑ Nichtzutreffendes bitte streichen
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7 ↑ Nichtzutreffendes bitte streichen
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8 ↑ Nichtzutreffendes bitte streichen
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9 ↑ Nichtzutreffendes bitte streichen
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10 ↑ Nichtzutreffendes bitte streichen
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11 ↑ Nichtzutreffendes bitte streichen